Meisterfeier 2017

Die Meisterfeier der Baseball League Austria findet am SA 18.11.2017 im Phönixsaal Attnang-Puchheim statt.
Anmeldung unter http://meisterfeier.athleticsbaseball.at

PROGRAMM:
18.30 Uhr: Einlass
19.00 Uhr: Begrüßung
                  Rückblick ASL Saison 2017
                  Rückblick BLA Saison 2017
                  BLA Awards 2017
                  Team Awards 2017


TICKETS:
Eintrittskarten sind zum Preis von € 10,- erhältlich und beinhalten Sektempfang, sowie Bauernbuffet und Kuchenbuffet.
Tickets ausschließlich an der Abendkassa

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Athletics sind Staatsmeister 2017

Die Attnang-Puchheim Athletics gewinnen ein dramatisches Finale um die österreichische Baseball Staatsmeisterschaft! Aller guten Ding sind sieben: Die Attnang-Puchheim Athletics schlagen im Spiel 7 um die heimische Baseballmeisterschaft die Vienna Wanderers mit 9:3 und sind erneut Baseball Staatsmeister. Zuvor gewannen die Wiener noch Spiel 6 in der Serie mit 5:3. Nach 2008, 2010 und 2016 ist es insgesamt der vierte Meistertitel für die A's.

Die Wanderers konnten sich im Spiel 6 einmal mehr auf ihren Pitcher Christian Tomsich verlassen. Nach Hits von David Brandt, Steven Johnson und Dave Burns gingen die Hausherren zwar rasch mit 3:0 in Führung, danach ließ Tomsich keine weiteren Punkte durch die Attnanger mehr zu. Amin Many, Felix Zimmerle und Benjamin Husty fixierten am Ende den dritten Sieg für die Wanderers. Beim Stand von 3-3 in der Serie musste also Spiel 7 über die Meisterschaft entscheiden.

Das Pitcherduell im Entscheidungsspiel lautete Ryan Rupp (Athletics) gegen den ersten 17-jährigen Christoph Vanas (Wanderers). Die ersten Punkte gab es im dritten Inning - Martin Gruber, Martin Libiseller und David Brandt erzielten die Runs zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung für die Athletics. Die Wanderers fanden im vierten Inning eine Antwort: Andrew Oberthaler und Felix Zimmerle verkürzten auf 3:2. Bereits im nächsten Inning nutzte Felix Wilhelm einen Wurffehler on Vanas zum 4:2. Wanderers Kollaps im 7. Inning Im siebenten Inning war es dann Andrew Oberthaler, der die Wanderers mit einem Run zunächst wieder auf 4:3 heran brachte, die danach Maximilian Wenger-Oehn anstelle von Vanas auf den Wurfhügel brachten. Der Neo-Heeressportler hatte einen schweren Einstand, musste gleich fünf Runs durch Martin Gruber, David Brandt, Stephen Johnson, Raphael Mayr und Horst Efferdinger zum 9:3 zulassen und wurde noch im Inning durch Fabian Hirnschal ersetzt. Von dem Inning erholten sich die Wiener nicht mehr, die den Hits der Gastgeber im letzten Spiel wenig entgegenzusetzen hatten. So ging die Trophäe zum vierten Mal nach 2008, 2010 und 2016 nach Attnang. Walter Strasser und Andre Gruber waren bei allen vier Titeln der Oberösterreicher als Spieler dabei.

Stimmen zum Spiel: Chet Lauer (Vienna Wanderers): „Als ich zum Team kam standen wir bei 2-6. Ich bin sehr stolz, dass wir das im Laufe der Saison umgedreht haben, ins Playoff gekommen sind und schlussendlich im Finale die Athletics bis zum letzten Spiel gefordert haben. Darauf können wir als sehr junges Team aufbauen. Es war unterm Strich eine sehr gute und wichtige Saison für uns, denn wir sind nicht trotzt sondern wegen unserer Jugend so weit gekommen.“

Ryan Rupp (Attnang-Puchheim Athletics): „Die Wanderers waren in der Serie wahnsinnig gut, sie sind jung, ausdauernd und werden die nächsten Jahre ganz vorne mitspielen. Entscheidend war das siebenten Inning, wo wir die Chance die Meisterschaft zu holen als erfahreneres Team genutzt haben.“

Dave Burns (Trainer Attnang-Puchheim Athletics): „Die Wanderers kämpften bis zum Ende, wir hatten im siebenten Spiel dann dieses eine wichtige siebenten Inning für uns. Das war die Entscheidung um den Titel. Ich bin jetzt ein wenig müde, denn das Finale hat mir einiges an Kraft gekostet, auch wenn es ein unglaublich schöner Moment ist.“
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Athletics gehen im Finale 2:0 in Führung

Die Athletics gewinnen mit 11:0 (nach 7 Innings) und 10:9 (10. Inning Verlängerung) gegen die Vienna Wanderers und führen damit in der Best of 7 Finalserie mit 2:0 Siegen. Damit geht der amtierende Meister mit einem kleinen Polster in die drei anstehenden Spiele in Wien.

 

 

Ryan Rupp dominiert Wanderers

Das mit Spannung erwartete erste Spiel der Finalserie 2017 begann mit einem punktelosen ersten Inning auf beiden Seiten. Doch während Ryan Rupp für die Athletics nur ab und an einen Läufer per Walk auf Base lassen musste, konnte die Offense des amtierenden Meisters bereits im zweiten Inning gute Kontakte gegen Wanderers Starter Christoph Vanas erzielen, vorerst noch ohne zählbaren Erfolg. Im dritten Spielabschnitt leuchtetet dann erstmals die Anzeigtafel auf als Martin Gruber und David Brandt auf Base kamen und anschließend Johnson und Efferdinger  die ersten drei Runs für die Gastgeber ins Trockene brachten. Im vierten Inning erhöhten die Athletics auf 4:0, just in jenem Spielabschnitt in dem die Wanderers zuvor ihre Chancen bei voll besetzten Bases nicht ausschöpfen konnten. Der fünfte Spielabschnitt brachte abermals eine Bases-loaded Situation für die Gäste aus Wien, doch ein Strike Out beendete das Halbinning und schickte die Athletics wieder in den Angriff. Nach einem Flugaus von Dave Burns erzielte Horst Efferdinger seinen dritten Hit des Spiels und auch Raphael Mayr tat es ihm gleich. Andre Gruber schickte beide Läufer mit einem Bunt eine Base weiter und ein Hit von Martin Libiseller ins Outfield reichte für die 6:0 Führung. Bei zwei Aus kam Martin Gruber per Hit auf die erste Base und Brandt verwandelte den Wurf von Vanas zum Homerun. Johnson setzte als nächster Schlagmann noch einmal nach und erhöhte ebenfalls per Homerun auf 10:0. Wanderers Coach Sakanashi reagierte und brachte Alessandro Valido für Vanas ins Spiel der das Inning mit einem Flugaus beenden konnte. Als die Athletics mit dem sechsten Spielabschnitt auf 11:0 stellten, rückte der vorzeitige Mercy-Rule Sieg noch näher. Auch das siebte Inning brachte keinen zählbaren Erfolg für die Wiener, die über die ganze Spieldistanz nur vier Hits gegen Ryan Rupp erzielen konnten und die Athletics beendeten mit einem Double Play das erste Finalspiel.

 

 

Baseball Thriller in Grün

Finalspiel zwei startete für die Gäste aus Wien mit einem Paukenschlag. Felix Zimmerle donnerte im zweiten Inning den Wurf von Steven Johnson zum Homerun über den Zaun. Spielertrainer Hiro Sakanashi kam mit einem Walk auf Base, verletzte sich aber beim anschließendem Lauf zur zweiten Base und musste verletzungsbedingt ausscheiden. Tobias Werner kam für Sakanashi ins Spiel und konnte nach einem Hit von Benjamin Husty auf 2:0 für die Gäste stellen. Die Athletics kämpften ihrerseits mit den Würfen von Wanderers Youngstar Maximilian Wenger-Oehn der eine herausragende Talentprobe ablieferte. Unterdessen ging das Punkten der Wanderers munter weiter. Auch im dritten Spielabschnitt schrieben die Wiener zwei Mal an. Als Wanderers Catcher Chat Lauer den Ball dann zum zweiten Homerun des Tages über die Spielfeldbegrenzung schickte und anschließend im sechsten Inning ein weiterer Wiener die Homeplate überquerte schien das zweite Spiel des Tages ebenso eindeutig gelaufen wie Spiel Nummer eins. Doch im sechsten Spielabschnitt kam es zu einem Weckruf. Wenger-Oehn zeigte erstmals Kontrollprobleme und traf den ersten Athletics Schlagmann Felix Wilhelm mit seinem Wurf. Martin Gruber legte ein Bunt-Single zur dritten Base und David Brandt wurde mit einem Walk auf die erste Base geschickt. Johnson schlug den Ball dann zwar Richtung Pitcher zurück doch der Wurf verfehlte die erste Base und so konnten die Athletics den ersten Run anschreiben. Nach wie vor waren alle vier Bases für die Oberösterreicher besetzt als David Burns in die Batters Box stieg und den zweiten Pitch mit einem Line-Drive aus dem Stadion schickte und durch diesen Grand Slam auf 5:6 verkürzte. Die Wanderers und speziell Felix Zimmerle ließen dies nicht lange auf sich sitzen und Zimmerle sorgte gegen den neuen Athletics Pitcher Walter Strasser für Wanderers Homerun Nr. 3 und damit für den neuen Spielstand von 5:7. Auch die Wanderers hatten mittlerweile den Werfer gewechselt und Sascha Kotrba ins Spiel gebracht. Doch die Athletics hatten nach der ersten Aufholjagd Lunte gerochen und Johnson startete gleich mit einem Infield Hit. Burns folgte mit einem Double, und auch Horst Efferdinger krönte seinen grandiosen Auftritt mit einem Hit. Raphael Mayr wurde noch von einem Pitch getroffen und nach zwei weiteren Fehlern der Wanderers Defense gingen die Athletics mit 9:7 in Führung. Doch auch die Gäste aus Wien waren nicht bereit aufzustecken und so nutzten sie diesmal eiskalt die Eingewöhnungsphase des neuen Athletics Pitchers Florian Wilhelm aus. Fabian Hirnschal kam per Walk auf Base, Chat Lauer schlug abermals einen Hit und unterstrich wie Felix Zimmerle seine immense Offensivpower. Andrew Oberthaler und Tobias Werner trugen das ihre dazu bei, dass die Wanderers wieder auf 9:9 ausgleichen konnten.

Im neunten Spielabschnitt machte Wanderers Pitcher Fabian Hirnschal dann kurzen Prozess mit den Athletics, aber auch Florian Wilhelm war jetzt im Spiel angekommen und besorgte die ersten drei Aus im zehnten Inning. Damit präsentierte sich für die Athletics die Chance in der Verlängerung das Spiel wieder für sich zu entscheiden. Doch der zehnte Spielabschnitt startete gut für Fabian Hirnschal und die Wanderers. Ein Strike-Out und ein Ground-Out später dachten die meisten der knapp 500 Zuschauer im Stadion an Inning Nummer 11. Doch Andre Gruber schlug den Ball an den Leftfield Zaun und stand auf einmal auf der zweiten Base. Der Druck war jetzt auch bei Hirnschal zu merken. David Wolfmayr wurde vom Pitch getroffen und Felix Wilhelm kassierte vier Balls und durfte auf die erste Base. Als Martin Gruber dann einen Ball knapp hinter das Infield schlug schien die Partie abermals gelaufen, doch der Flugball entglitt der Wanderers Defense und Andre Gruber überquerte die Homeplate zum entscheidenden 10:9 Sieg.

 

Aus einer mannschaftlich starken Offensivleistung bei den Athletics ragten vor allem Horst Efferdinger (6 Hits), Martin Gruber (4 Hits) und Dave Burns (Grand Slam Homerun , 3 Hits) an diesem Tag hervor. Eine wahre Hitting-Show lieferten auch Felix Zimmerle (4 Hits, 2 Homeruns) und Chat Lauer (5 Hits, 1 Homerun) bei den Wanderers ab.

 

Die Finalserie übersiedelt jetzt wie geplant nach Wien auf die Spenadlwiese. Spiel drei und vier stehen am kommenden Samstag, 21.10.2017 am Programm. Ein eventuelles Spiel fünf folgt am Sonntag bevor eine endgültige Entscheidung am 28.10. in Attnang-Puchheim fallen würde.

 

David Brandt zeigte sich mächtig stolz über die Leistung seiner Teamkameraden: „Was uns von 2016 unterscheidet ist, dass wir offensiv auf mich und Johnson nicht mehr angewiesen sind. Auch wenn es bei mir und Johnson mal nicht läuft haben wir eine sehr starke Lineup die das mehr als kompensieren kann.“

 

Athletics Präsident Sebastian Libiseller freut sich auf spannende Spiele in Wien: „Ich gehe davon aus, dass wir speziell im ersten Spiel nächste Woche ein anderes Wanderers Team sehen werden als heute. Wir machen sicher nicht den Fehler und fahren mit 2:0 nach Wien und glauben wir können den Pokal so einfach einpacken. Es stehen uns noch einige harte Spiele bevor!“

 

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Athletics im Finale gegen die Vienna Wanderers

Der amtierende Staatsmeister aus Attnang-Puchheim trifft in der Finalserie der Austrian Baseball League auf die Vienna Wanderers. Die Athletics haben damit auch die Chance als erst dritter Verein in der Geschichte des österreichischen Baseballs, den Staatsmeistertitel erfolgreich zu verteidigen.

 

Fast eine Woche mussten die Athletics warten, ehe man den Finalgegner auch wirklich kannte. Während die Athletics deutlich mit einer 3:0 in der Serie gegen Stockerau ins Finale aufstiegen, ging es in Wien deutlich enger zu.Bei der zweiten Halbfinalpaarung zwischen den Vienna Wanderers und Vienna Metrostars galt es nach einem Protest der Metrostars abzuwarten  ob der vermeintliche Sieger Wanderers doch noch anders lauten könnte. Schlussendlich blieb aber alles beim Alten und die Athletics treffen nun in der Finalserie zum ersten Mal auf die Vienna Wanderers.

 

Neuer Gegner im Endspiel

Die Wanderers sind zwar durch die Duelle in der regulären Saison bekannt, als Finalgegner standen den Athletics aber bisher nur folgende Teams gegenüber: Kufstein Vikings (2008), SchwazTigers (2010), Vienna Metrostars (2011) und Wr. Neustadt Diving Ducks (2016). Im ewigen Medaillenspiegel liegen die Athletics derzeit auf Platz sechs, könnten aber mit einem vierten Titel einen guten Sprung nach vorne machen.

 

 

Duell auf Augenhöhe erwartet

Auf dem Papier gehen die Athletics als leichter Favorit in die Finalserie. „Die Statistiken und Ergebnisse sprechen zwar eher für uns, aber die Vergangenheit bringt uns sicher nicht die vier Siege die wir zum Titel brauchen“ weiß Athletics Präsident Sebastian Libiseller. Playoffs und vor allem Endspiele haben nicht nur eigene Gesetze, die Wanderers konnten auch mit dem durchaus überraschendem, schnellen Sieg gegen die Metrostars Selbstvertrauen tanken. „Wir gehen auch davon aus, dass die Wanderers wieder große Hoffnung in ihren Pitching Veteran Christian Tomsich setzen, in Summe haben wir aber mehr Tiefe in unserem Kader“ weiß Athletics Werfer Walter Strasser, der lange Jahre Seite an Seite mit Tomsich im Nationalteam spielte, um die Stärken beider Teams.

 

Heimrecht für den Meister

Los geht es mit der Finalserie in Attnang-Puchheim. Durch die bessere Bilanz haben die Athletics in den maximal sieben Spielen, vier Mal Heimvorteil und zwar zum Start in Spiel 1 und 2 und auch bei einem eventuell entscheidenden Spiel 6 und 7.

 

 

 

Spielplan Finale

Vienna Wanderers vs. Attnang-Puchheim Athletics
Spiel 1 & 2: 14.10.2017; 12.00 und 14.30 Uhr (Attnang-Puchheim)

Spiel 3 & 4: 21.10.2017;  16.00 und 18.30 Uhr (Wien)

Spiel 5: 22.10.2017; 14.00 Uhr (Wien)

Spiel 6 & 7: 28.10.2017; 12.00 und 14.30 Uhr (Attnang-Puchheim)

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Athletics steigen mit 3:0 ins Finale auf

Kurz zitterten die heimischen Fans doch dann kam das erlösende Aus und die Athletics sicherten sich mit einem 6:3 Sieg im dritten Spiel gegen die Stockerau Cubs den Aufstieg ins Finale. Damit lebt weiterhin die Chance der Oberösterreicher auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Gegner sind zum ersten Mal in einem Finale die Vienna Wanderers, die sich gegen die Vienna Metrostars mit 3:1 durchsetzen.

 

In einem womöglich vorentscheidenden Spiel drei der Best of 5-Serie, kamen die Athletics gut aus den Startlöchern. Ein gut gefüllter Athletics Ballpark sah gleich beim ersten Schlagmann Felix Wilhelm einen Hit. Auch David Brandt kam auf Base und ein Double ins Rightfield von Steven Johnson reichte zum ersten Run für die Athletics. Dave Burns erhöhte im Anschluss durch einen Flugball ins Outfield auf 2:0.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Athletics am Drücker. Martin Libiseller stand auf der ersten Base als Felix Wilhelm mit seinem zweiten Hit des Tages auf die dritte Base vorschickte. Martin Gruber schlug den Ball im Anschluss zu Marc Seidl auf die dritte Base, der Wurf des Niederösterreichers verfehlte jedoch sein Ziel und so erhöhten die Athletics auf 3:0. Ryan Rupp (Athletics) und Alex Seidl (Cubs) präsentierten sich beide in bestechender Playoff-Form. Nur wenige Schlagmänner gewannen in der Folge das Duell mit dem gegnerischen Pitcher. Erst im sechsten Inning wurde der Druck der Offensive wieder höher. Die Cubs stemmten sich merklich gegen ein vorzeitiges Aus. Allen voran Dominik Talir, der als erster Schlagmann mit einem Hit auf Base kam, doch ein Stealing-Versuch endete mit dem ersten Aus gegen die Cubs. Martin Procksch und Marc Seidl nutzen eine kurze Schwächephase von Rupp aus und durften nach vier Balls auf Base. Nach einem weiteren Aus gegen die Cubs Offense donnerte Felix Lahsnig den zweiten Pitch seines At Bats zum Homerun und damit 3:3 Ausgleich über den Zaun. Der Ausgleich ließ zwar die rund 300 Zuseher im Athletics Ballpark verstummen, tat dem Spiel jedoch gut. Im siebten Spielabschnitt präsentierte sich die Athletics Offensive wieder munterer. Ein nicht gefangener dritter Strike brachte Martin Gruber auf die Base, David Brandt schlug ein Double und mit Läufern auf der zweiten und dritten Base ließen die Cubs Steven Johnson kampflos auf die erste Base. Dave Burns schlug als nächster Athletics den Ball genau zu Second Baseman Patrick Pradka der den Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte und die 4:3 Führung der Athletics erlaubte. Im achten Inning wechselten die Niederösterreicher am Wurfhügel und Mark Brunnthaler löste Alex Seidl ab. Horst Efferdinger kam auf Seiten der Athletics neu ins Spiel und feierte seinen Einstand mit einem Hit. Ein Bunt brachte ihn eine Base weiter und als auch Felix Wilhelm seinen tollen Tag mit einem Walk fortsetze kam David Brandt zum Schlag. Ein Double ins Rightfield schickte beide Läufer der Athletics zum 6:3 über die Homeplate. Die anschließenden drei Aus im neunten und letztem Spielabschnitt besorgte Ryan Rupp mit seiner Defensive und sicherte seinen Athletics den 6:3 Sieg und damit den Aufstieg in das fünfte Staatsmeisterfinale der Vereinsgeschichte.

 

Athletics Head Coach Dave Burns war sichtlich erleichtert: „Wiedermal ein wahrer Krimi gegen die Cubs – ihre Pitcher waren heute ausgezeichnet. Unsere Defense hat heute aufgezeigt und ich denke am Ende des Tages den Unterschied gemacht. Ryan Rupp hat genau das gemacht, was ich mir erhofft habe aber Ende des Tages war es eine geschlossene Teamleistung.“

 

Jaron Dorchinez, Shortstop der Cubs war nach dem Spiel positiv gestimmt: „Die Athletics sind ein gutes Team und machen die kleinen Dinge einfach richtig. Es hat diesmal nicht gereicht aber ich freue mich schon auf nächste Saison in Österreich, es macht einfach Spaß hier zu spielen.“

 

Das Finale startet nun am 14.10.2017 mit zwei Heimspielen für die Athletics.

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